Notenpilot 1.4.8: Punkte eintragen, die Note rechnet der Schlüssel
Nach der Klassenarbeit nur noch Punkte eintippen: Notenpilot 1.4.8 rechnet sie über deinen Notenschlüssel in Noten um. Dazu zeigt der Klassenspiegel die Punktgrenzen, und jede Arbeit lässt sich als PDF auswerten.
Nach einer Klassenarbeit steht unter jedem Heft eine Punktzahl, keine Note. Also liegt der Notenschlüssel daneben, und für jede Arbeit wird nachgeschaut: 31 von 40 Punkten, das sind 77,5 Prozent, also eine 2. Dreißigmal hintereinander.
Mit Notenpilot 1.4.8 fällt dieser Schritt weg. Du trägst nur noch die Punkte ein, und Notenpilot rechnet die Noten über deinen Notenschlüssel aus. Das Update ist seit dem 24. September im App Store und wie immer für alle, die Notenpilot schon haben, kostenlos.
Einmal den Schlüssel anlegen, dann nur noch Punkte
Beim Anlegen einer neuen Notenspalte über „Neue Note“ setzt du den Haken „Noten aus Punktzahl“ und trägst die Gesamtpunktzahl der Arbeit ein. Dann wählst du einen Notenschlüssel; beim ersten Mal legst du ihn an. Jede Zeile bedeutet „ab diesem Prozentsatz gilt diese Note“, etwa ab 87,5 % eine 1 und ab 75 % eine 2. Ein neuer Schlüssel startet mit einem gebräuchlichen Vorschlag, den du an die Vorgaben deiner Fachschaft anpasst, Tendenzen mit + und − inklusive. Unter einem Namen wie „Sek I“ oder „Oberstufe streng“ steht er dir danach in jeder Klasse und jeder Arbeit zur Verfügung.
Danach tippst du je Schüler nur noch die erreichte Punktzahl. Daneben stehen sofort der Prozentsatz und die Note, die daraus folgt, und mit der Eingabetaste geht es zum nächsten Namen. In der Oberstufe funktioniert das genauso, nur mit einem Schlüssel für 0 bis 15 Punkte. Notenpilot bietet in jeder Klasse nur die Schlüssel an, die zu ihrem Notensystem passen.
Zusatzpunkte sind erlaubt: Wer mehr Punkte holt, als die Arbeit hat, bekommt die beste Note. Die Zeile zeigt dann ein Warnzeichen, damit auch ein Vertipper wie 450 statt 45 auffällt.
Ein Schlüssel, der nachträglich nichts verschiebt
Beim Speichern wird der Schlüssel in die Arbeit kopiert. Merkst du im Frühjahr, dass dein Oberstufen-Schlüssel zu streng ist, und änderst ihn, gilt das für die nächste Klausur, nicht für die vom Herbst. Die behält den Schlüssel, mit dem sie benotet wurde, auch wenn du ihn inzwischen gelöscht hast.
Das gilt auch beim Nachkorrigieren. Änderst du in einer alten Arbeit eine einzelne Punktzahl, rechnet Notenpilot mit deren Schlüssel. Sonst wäre ein Schüler nach einem anderen Maßstab benotet als der Rest derselben Arbeit.
Korrigieren, ohne neu anzufangen
Zum Korrigieren tippst du die Notenzelle in der Tabelle an, änderst die Punktzahl und siehst sofort die neue Note. Mit der Eingabetaste geht es direkt zum nächsten Schüler, so trägst du auch eine ganze Arbeit in der Tabelle nach, ohne das Fenster zu schließen. Wer eine Note lieber selbst setzt, tippt auf „Note von Hand“.
Stimmte die Gesamtpunktzahl nicht, etwa weil eine Aufgabe gestrichen wurde, änderst du sie über den Spaltennamen. Bevor du speicherst, siehst du, von welcher auf welche Gesamtpunktzahl du wechselst und wie viele Noten dabei neu berechnet werden. Noten, die du von Hand ohne Punktzahl gesetzt hast, bleiben, wie sie sind.
Der Klassenspiegel zeigt die Punktgrenzen
Wählst du im Klassenspiegel eine Arbeit, die aus Punkten benotet wurde, steht unter jedem Balken, ab wie vielen Punkten es diese Note gab. Die Grenzen sind auf halbe Punkte aufgerundet: Bei 50 Punkten und „ab 87,5 %“ steht dort „ab 44“, rechnerisch wären es 43,75. Wer höchstens halbe Punkte vergibt, hat damit genau die richtige Grenze.
Die Auswertung einer Arbeit als PDF
Tippst du in der Notentabelle auf einen Spaltennamen, findest du oben rechts ein neues Dokument-Symbol: die Auswertung der Arbeit als PDF. Sie enthält den Schnitt, die Notenverteilung als Balkendiagramm und die Ergebnisse aller Schüler. Wurde aus Punkten benotet, kommen der Punkteschnitt, die Punktzahlen und der vollständige Notenschlüssel mit Punktgrenzen dazu. Das geht für jede Notenspalte, nicht nur für Arbeiten mit Punkten.
Anders als der Klassenspiegel enthält die Auswertung die Namen aller Schüler mit ihren Noten. Sie gehört in deine Unterlagen zur Arbeit, nicht an die Pinnwand im Klassenraum.
Und ein paar Kleinigkeiten
- Der Haken „Tägliche Mitarbeit“ beim Anlegen einer Notenspalte erscheint nur noch im Bereich Mündlich. Dort landet die Mitarbeit beim Quartalsabschluss auch.
- Unterkategorien in der Struktur eines Fachs sortierst du jetzt auch über „Nach oben“ und „Nach unten“ im Menü der Zeile um, das geht auch mit VoiceOver.
- Auf dem iPad sind Notenzellen, Spaltenköpfe und die Notenknöpfe der Sammel-Eingabe größer und leichter zu treffen.
- Auf dem Mac holen „Hauptfenster anzeigen“ und ein Klick aufs Dock-Symbol das Hauptfenster zuverlässig zurück.
Ein Hinweis für alle mit Mac und iPad
Wer die Daten per .notenpilot-Datei zwischen zwei Geräten umzieht,
aktualisiert vorher beide. Eine Sicherung aus 1.4.8 enthält Punktzahlen und
Notenschlüssel, die eine ältere Version nicht kennt. Notenpilot 1.4.7 weist sie
deshalb mit einer Meldung ab, statt die Punkte stillschweigend zu verlieren.
Was gleich bleibt
Alle Daten bleiben lokal auf dem Gerät, AES-256-verschlüsselt, ohne Cloud, ohne Konto, ohne Tracking. Auch deine Notenschlüssel liegen nur dort und wandern mit einer verschlüsselten Sicherung mit. Es bleibt beim Einmalkauf.
Wie die Punkte-Funktion Schritt für Schritt funktioniert, steht in der Anleitung. Wie immer freue ich mich über Rückmeldungen, schreib mir gern an notenpilot@schnabel.it.
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