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Schulstart in NRW: Was Notenpilot 1.4.3 bis 1.4.5 mitbringt

Zum Beginn des Schuljahres 2026/27 in Nordrhein-Westfalen: drei Updates aus dem Sommer — ein Sitzplan, der die Stunde zeigt, Notenspalten, die sich nachträglich ändern lassen, Zahlen und Daten in deutscher Schreibweise und Abwesende, die nicht mehr aufhalten.

In Nordrhein-Westfalen hat der Unterricht wieder begonnen. Allen Kolleginnen und Kollegen, die in diesen Tagen zum ersten Mal wieder vor neuen Klassen stehen: einen guten Start ins Schuljahr 2026/27! Mögen die Klassenlisten vollständig, die Stundenpläne stabil und die ersten Wochen freundlich sein.

Ich weiß, wie diese Tage sind — neue Namen, neue Sitzordnungen, Kurse, die anders zusammengesetzt sind als im Halbjahr davor, und daneben der Papierkram, der sich zum Schuljahresbeginn auftürmt. Deshalb hier nur das Wichtigste: Über den Sommer sind für Notenpilot drei Updates erschienen, 1.4.3, 1.4.4 und 1.4.5. Ich beschreibe die vier Dinge, die im Unterricht wirklich einen Unterschied machen — alles Übrige steht wie immer in den Versionshinweisen im App Store.

Der Sitzplan zeigt, was heute los ist

Der Sitzplan ist die Ansicht, in der während der Stunde die meiste Zeit vergeht. Seit 1.4.3 ist jeder Platz neu aufgebaut: Der Vorname steht hervorgehoben über dem Nachnamen, und ist ein Foto hinterlegt, steht es direkt daneben — in den ersten Wochen mit einer neuen Klasse hilft das mehr, als man vorher denkt.

Darunter läuft eine eigene Zeile für den Tagesbefund: links das Warndreieck, wenn für den Schüler besondere Hinweise hinterlegt sind, in der Mitte die Note des Tages, rechts ein rotes „HA“ für eine vergessene Hausaufgabe. Weil diese Zeile fest ihren eigenen Platz hat, stehen die Namen auf allen Plätzen auf einer Linie und bleiben lesbar, egal wie viel an diesem Tag schon eingetragen ist. Bei sehr großen Plänen werden die Plätze schmaler — dann tritt das Foto zurück, damit der Name gewinnt.

Und ein neu angelegtes Fach bringt seinen Sitzplan von sich aus mit: Fach anlegen, in den Sitzplan wechseln, Sitzordnung bauen.

Wer nicht da ist, hält nicht auf

Das ist der Punkt, an dem sich die Arbeit mit einer fehlenden Klasse am deutlichsten geändert hat — und er zieht sich durch zwei Updates.

Im Sitzplan (1.4.3) erscheint der Platz eines Abwesenden matt und ohne Tiefe. Kein zusätzliches Symbol, kein roter Punkt: Der Platz wird einfach ruhig, und der Blick bleibt bei denen, die da sind. Das wirkt im hellen wie im dunklen Erscheinungsbild.

In der täglichen Mitarbeit (1.4.5) steht in den Tages-Spalten jetzt ein „A“, und die automatische Weiterschaltung springt über diese Zeile hinweg. Wer mit den Pfeiltasten oder über die Ziffern durch die Klasse tippt, landet direkt bei der nächsten Schülerin, die auch wirklich da war. In der Sammel-Eingabe „Mündliche Mitarbeit“ ist es dasselbe Bild, und der Zähler nennt die Zahl der Abwesenden.

Drei Entscheidungen dazu, weil sie im Alltag zählen: Es zählt nur, wer ganztägig fehlt — eine Verspätung oder eine einzelne versäumte Stunde sagt nicht, dass es diese Stunde war. Es gilt nur für die tägliche Mitarbeit; Klassenarbeiten und Zeugnisnoten verhalten sich unverändert, denn eine Arbeit wird nachgeschrieben. Und übersprungen wird nur die automatische Weiterschaltung, nicht die Eingabe: Die „A“-Zelle öffnet auf Antippen wie jede andere und nennt oben den Grund der Fehlzeit. Wer doch etwas eintragen will, kann das jederzeit tun.

Notenspalten nachträglich ändern

Eine Spalte war angelegt, und dann stimmte etwas nicht: das Datum, die Gewichtung, oder die Arbeit war eigentlich schriftlich und nicht mündlich. Seit 1.4.4 tippst du in der Notentabelle oben auf den Spaltennamen und änderst dort Bezeichnung, Bereich, Unterkategorie, Datum und Gewichtung für alle Noten dieser Spalte auf einmal — auf dem iPad wie auf dem Mac. Im selben Fenster löschst du einzelne Noten oder die ganze Spalte.

Fällt beim Wechsel des Bereichs eine Unterkategorie weg, sagt Notenpilot das vorher und nicht hinterher. Und die Unterkategorie einer Spalte lässt sich auch dann festlegen, wenn in der Zelle noch gar keine Note steht.

Komma statt Punkt, Datum wie in Deutschland

Eine unscheinbare Änderung mit erstaunlicher Wirkung: Jeder Durchschnitt steht seit 1.4.4 mit Dezimalkomma da — 2,3 statt 2.3, in der Notenliste, in der Kartenansicht und im Leistungsbericht für die Eltern. Gerechnet und gerundet wird dabei exakt wie vorher; es ändert sich die Schreibweise, kein einziger Notenwert.

Dasselbe gilt für Datumsangaben: Ein Datum sieht überall in der App gleich aus — 15.09.2026, ob in der Notentabelle, im Klassenbuch oder bei den Erinnerungen. VoiceOver liest es dafür ausgeschrieben vor. Und die PDF-Dokumente, die aus der App herausgehen, bleiben durchgehend deutsch, auch wenn Mac oder iPad auf eine andere Systemregion eingestellt sind. Ein Leistungsbericht, der bei den Eltern auf dem Tisch liegt, soll nicht „9/15/2026“ sagen.

Und eine Kleinigkeit für die ersten Wochen

Geburtstage stehen seit 1.4.5 direkt in der Schülerliste neben dem Namen — rot am Tag selbst, grau an den drei Tagen danach. Bisher stand der Hinweis nur in der Seitenleiste. Wer gerade ohnehin die Namen einer neuen Klasse durchgeht, sieht ihn jetzt im Vorbeigehen.

Was gleich bleibt

Alle Daten bleiben lokal auf dem Gerät, AES-256-verschlüsselt, ohne Cloud, ohne Konto, ohne Tracking. Daran ändert keines der drei Updates etwas. Die Datenschutz-Maßnahmen für die Schulleitung gelten unverändert, und es bleibt beim Einmalkauf — die Updates sind für alle, die Notenpilot schon haben, kostenlos.

Wenn du neu dabei bist: Auf der Notenpilot-Seite stehen alle Funktionen im Überblick, in der Anleitung die Details.

Vieles von dem, was oben steht, geht auf Rückmeldungen aus dem Kollegium zurück — das „A“ in der Mitarbeitsspalte zum Beispiel. Wenn dir etwas fehlt oder aufstößt, schreib mir gern an notenpilot@schnabel.it.

Bis dahin: einen guten Start und ein gutes Schuljahr!


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