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Von 6 Min. Lesezeit

Zum Schuljahresbeginn: Notenpilot 1.4.1 und was 1.4.0 mitgebracht hat

1.4.0 nimmt sich die Handgriffe zum Schulstart vor — Stammdaten für die ganze Klasse, Jahrgänge, ein Schutz bei Bildschirmübertragung. 1.4.1 legt nach: inaktive Schüler, Teilnahme je Fach, Checklisten-Anmerkungen.

Die ersten Schultage sind da, und mit ihnen die Wochen, in denen sich am meisten Verwaltungsarbeit auf einmal stapelt: neue Klassenlisten, neue Sitzordnungen, Kurse, die anders zusammengesetzt sind als im Halbjahr davor. Genau dafür sind 1.4.0 und 1.4.1 gedacht — zwei Updates für Notenpilot, die kurz hintereinander erschienen sind und beide genau an den Stellen ansetzen, die zum Schuljahresbeginn am meisten Zeit kosten.

1.4.0: Weniger Klicken beim Klassenstart

Stammdaten für die ganze Klasse nachtragen

Nach einem CSV-Import aus dem Schulverwaltungssystem stehen meist nur die Namen im Datensatz. Geschlecht, Religionskurs, 2. Fremdsprache — das musste bisher einzeln ergänzt werden, bei 28 Kindern 28-mal ein Formular öffnen. Das neue Sheet „Stammdaten“ zeigt stattdessen ein Merkmal für die ganze Klasse auf einmal: ein Tipp setzt den Wert und speichert sofort. „Rest ausfüllen“ schließt danach alle verbleibenden Lücken, ohne je eine bereits gesetzte Angabe zu überschreiben.

Jahrgang für Klassen und Kurse

Beginnt ein Klassenname mit einer Zahl, erkennt Notenpilot die Stufe von selbst. Für Oberstufenkurse wie „ph55“, bei denen sich der Jahrgang nicht aus dem Namen ablesen lässt, wählst du ihn im Klassen-Sheet aus und blendest ihn auf Wunsch in der Seitenleiste ein. Beim Versetzen wächst er automatisch mit: aus 12 wird 13.

Seitenleiste sortieren, wie du willst

Bisher war die Reihenfolge in der Seitenleiste fest alphabetisch. Jetzt bestimmst du sie selbst — per Drag & Drop von Hand, nach Jahrgang oder nach Name, umschaltbar über das ⋯-Menü. Die manuelle Reihenfolge gilt pro Schuljahr und bleibt beim Umschalten erhalten.

Schutz bei Bildschirmübertragung

Beamer, Bildschirmfreigabe in der Videokonferenz, eine schnelle Bildschirmaufnahme: In diesen Momenten sollen Schülerdaten nicht mit auf die Leinwand. Liest ein fremdes Programm mit — Freigabe, Aufnahme, Bildschirmfoto —, bleibt das Notenpilot-Fenster auf dem Mac im Stream unsichtbar, während du es lokal ganz normal weiter bedienst. Wird der Bildschirm gespiegelt, etwa per AirPlay oder Beamer im Duplizier-Modus, sieht die Leinwand dasselbe wie dein Gerät — dann werden die Inhalte verdeckt, auf iPad und Mac gleichermaßen. „Inhalte trotzdem anzeigen“ gibt sie für den Moment frei, wenn du die App bewusst zeigen willst. Die Funktion ist von Anfang an aktiv, lässt sich aber abschalten.

CSV-Import: richtig lesen, Doppelte erkennen

Zweistellige Geburtsjahre wurden bisher falsch gelesen — aus „11.03.09“ wurde das Jahr 9 statt 2009. Das ist behoben, die Vorschau zeigt vor dem Import, welches Datum ankommt.

Neu ist außerdem der Abgleich mit dem bestehenden Datenbestand: Schüler, die es schon gibt, erkennt Notenpilot am Namen — Schreibweise, Umlaute und Bindestriche spielen dabei keine Rolle — und markiert sie in der Vorschau. Vor dem Import fragt Notenpilot einmal für alle: Ergänzen füllt nur leere Felder, Ersetzen überschreibt sie; Noten und Fehlzeiten bleiben in beiden Fällen erhalten. Dieselbe Klassenliste ein zweites Mal einzulesen verdoppelt die Klasse also nicht mehr — praktisch genau jetzt, wenn Listen aus der Schulverwaltung mehrfach im Umlauf sind.

Und sonst noch

  • Ein Fach ohne Sitzplan zeigt statt eines leeren Rasters einen „Bearbeiten“-Einstieg.
  • Checklisten: Namen wurden auf dem iPad teils abgeschnitten — die Spaltenbreite richtet sich jetzt nach den tatsächlichen Namen, die Kästchen haben volle Fingergröße.
  • Unter der Haube: der Rettungsordner für eine nicht lesbare Datenbank wird jetzt selbst verschlüsselt, eine mögliche Klartext-Rückstandsdatei nach einem Absturz wird beim Start zuverlässig entfernt, und Tabelle, Schülerprofil und PDF rechnen jetzt über dieselbe geprüfte Routine.

1.4.1: Wenn nicht jeder immer da ist

Nicht jeder Schüler ist das ganze Schuljahr über da, und nicht jeder belegt jedes Fach. Genau das bildet 1.4.1 ab — ohne dass dabei eine einzige Note verloren geht.

Schüler zeitweise inaktiv setzen

Auslandsaufenthalt, Praktikum, längere Krankheit: Im Schülerprofil trägst du einfach einen Zeitraum ein, für den häufigsten Fall genügt ein Tipp auf „Ganzes Schuljahr“. In dieser Zeit ist der Schüler aus Notenliste, Sitzplan, Anwesenheitserfassung, Zufallsauswahl und Sammel-Noteneingabe ausgeblendet, sein Sitzplatz wird frei. Er bleibt Teil der Klasse, alle Noten bleiben erhalten — über „Inaktive anzeigen“ holst du ihn jederzeit wieder in die Liste.

Teilnehmer je Fach

Mathe belegt die ganze Klasse, Physik nur ein Teil davon? Im Fach legst du unter „Teilnehmende Schüler“ fest, wer dabei ist — die Zeile zeigt dir „28 von 30“. Notenliste, Noteneingabe und PDF führen danach genau diese Namen. Voreingestellt nimmt jeder an jedem Fach seiner Klasse teil, du meldest nur ab; meldest du jemanden später wieder an, ist sein alter Notenstand unverändert da.

Anmerkungen in Checklisten

„Zettel fehlt noch“, „Eltern informiert“, „Attest liegt vor“: Zu jedem Namen passt jetzt eine kurze Anmerkung — auf dem iPad per langem Tippen, auf dem Mac per Rechtsklick. Sie steht direkt unter dem Namen, ein Tipp zeigt sie ganz. Sie hängt bewusst nicht am Haken, denn abgehakt heißt nicht immer erledigt.

Größere Schaltflächen in den Kopfzeilen

Alle Symbole in den Kopfzeilen haben jetzt volle Fingergröße, in allen sechs Bereichen der App. Das merkt man vor allem auf dem iPad im Stehen: Jeder Tipp sitzt.

Was sich nicht geändert hat

Beide Updates ändern nichts am Fundament: Keine einzige Schülernote verlässt das Gerät. Notenpilot arbeitet komplett offline, ohne Cloud, ohne Konten, ohne Tracking und ohne Analyse-SDKs. Datenbank und Schülerfotos liegen verschlüsselt, entsperrt wird per Face ID, Touch ID oder Gerätecode. Auch der neue Bildschirmschutz in 1.4.0 folgt dieser Logik konsequent weiter — er schützt genau die Daten, die ohnehin nie ins Internet dürfen, jetzt auch dann, wenn dein Bildschirm an der Wand hängt.

Unverändert bleibt außerdem: Notenpilot ist darauf ausgelegt, eine datenschutzkonforme Nutzung zu ermöglichen — die datenschutzrechtliche Verantwortung für die konkrete Verarbeitung liegt weiterhin bei der Lehrkraft beziehungsweise der Schule. Ob du dafür eine Genehmigung der Schulleitung brauchst, hängt vom Bundesland ab; im Zweifel entscheidet deine Schulleitung. Die Datenschutz-Maßnahmen für die Schulleitung sind weiterhin aktuell. Und es bleibt beim Einmalkauf — beide Updates sind für alle, die Notenpilot schon haben, kostenlos.

Zum Schulstart

Wenn du Notenpilot schon nutzt: Beide Updates liegen im App Store bereit. Für den Einstieg ins neue Schuljahr lohnt sich neben den neuen Funktionen auch ein Blick auf den Schuljahreswechsel, falls du ihn noch nicht gemacht hast — er versetzt Klassen, übernimmt Schüler und Fächer und setzt die Noten zurück.

Wenn du neu dabei bist: Auf der Notenpilot-Seite findest du alle Funktionen im Überblick.

Wie immer gilt: Vieles, was in diesen beiden Updates steckt, geht auf Rückmeldungen zurück — aus dem eigenen Kollegium, aus E-Mails, aus Bewertungen im App Store. Wenn dir etwas fehlt, hakt oder aufstößt, schreib mir gern an notenpilot@schnabel.it.

Einen guten Start ins neue Schuljahr!


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